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Madame Pompadour
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Madame Pompadour

Als Madame Pompadour ist die gebürtige Jeanne-Antoinette Poisson, die erste offizielle Geliebte des französischen Königs Ludwig XV bekannt. 1721 als Tochter eines Heereslieferanten des Großbürgertums geboren, wurde sie bis zu ihrem 10. Lebensjahr im Kloster Ursulinen von Poissy erzogen. Danach erhielt sie Privatunterricht, bis sie mit bereits 18 Jahren dem Untergeneralpächter Charles Le Normand d'Etoiles zugesprochen wurde. Der Ehe entsprangen zwei Kinder, die jedoch beide sehr früh verstarben. Die gebildete junge Frau verbrachte ihre Zeit in Salons und knüpfte schon früh Kontakte zu Voltaire. 1745 wurde Jeanne-Antoinette die Geliebte des französischen Königs Ludwig XV, dem sie zwanzig Jahre lang treu ergeben war und zog als erste offizielle Mätresse des Landes in Versailles ein. Im Herbst 1745 wurde sie zur Marquise de Pompadour ernannt und war eine einflussreiche Ratgeberin des Königs, auch wenn sie vom Volk und dem Ur-Adel nie die wirkliche Anerkennung erhielt. Auch die Kirche war gegen sie aufgebracht, da sie Künstler und Aufklärer der damaligen Zeit förderte und unterstützte. Der Pariser Erzbischof Christophe de Beaumont forderte sogar ihre Hinrichtung, jedoch erfolglos. 1756 wurde die Marquise de Pompadour zur Duchesse de Ménars und zur Ehrendame der frommen Königin ernannt, dennoch ergab sich keine Versöhnung mit der Kirche. Stattdessen forderte der jesuistische Beichtvater des Königs die Ausweisung der Madame vom Hof, was jedoch zur Ausweisung der Jesuisten aus Frankreich führte. Trotz allem spendete die ehrenvolle Mätresse Gelder an kirchliche Einrichtungen. Im 7jährigen Krieg Frankreichs, von 1756-63, verhalf sie zudem zum Bündnis zwischen Frankreich und Österreich. Mit 42 Jahren verstarb Madame Pompadour nach einer Lungenerkrankung. In der Zeit als Madame Pompadour lebte kannte man keine free games geschweige denn Browserspiele wie rama und keine Sexsucht bei Frauen oder Männer. Zu dieser Zeit wusste man noch nicht einmal, dass es solche Suchtformen überhaupt geben würde.